Tierverhaltensberatung
Grundsätzlich:
Eine Tierverhaltensberatung stellt keinen Ersatz für einen tierärztlichen Besuch dar. Sollte Dein Haustier durch ungewöhnliches Verhalten auffällig werden, so ist immer zuerst eine Klärung durch den Tierarzt notwendig, um medizinische Ursachen ausschließen zu können.
Auslöser:
Häufig treten verhaltensbezogene Auffälligkeiten immer dann auf, wenn im gewohnten Umfeld des Tieres eine spürbare Veränderung erfolgt, welche sein Sicherheitsgefühl beeinträchtigt. Das Tier versucht sich natürlich den neuen Bedingungen anzupassen, was aber nicht immer reibungslos gelingt und folglich Stress und gar Angstzustände auslösen kann, welche das Verhalten beeinflussen.
Vorgehensweise:
Auslösern auf die Schliche zu kommen ist im Grunde pure Detektivarbeit. Als erster Punkt steht daher immer eine umfassende Anamnese auf der Tagesordnung, die alle vorhandenen räumlichen und sozialen Umstände des betroffenen Tieres in seinem Habitat möglichst lückenlos erfassen soll. Natürlich hat jede Tierart ihre eigenen individuellen Punkte die beleuchtet werden müssen.
Analyse und Lösungsansatz:
Die gesammelten Informationen aus der Anamnese werden nun dem genetisch bedingten arttypischen Verhalten des Tieres, sowie dem Anspruch seiner natürlichen Grundbedürfnisse gegenüber gestellt. Die daraus hervorgehenden Abweichungen beschreiben bereits oft genau jene Bausteine, die zur Optimierung des Habitats ergänzt oder weggelassen werden sollten, damit sich das Haustier wieder rundum sicher und wohl fühlen kann.